Richard Grosse Mordshochhaus

Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Richard Grosse | Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner, Friedrich-Wolf-Gesellschaft e. V.

1975, Ost-Berlin. Im „Haus des Kindes“ am Strausberger Platz treibt ein Serienmörder sein raffiniertes Spiel. Dort wohnen verdienstvolle Bürger der Republik in geradezu herrschaftlichen Verhältnissen. Ausgerechnet hier werden Frauen erdrosselt, die es mit der „sozialistischen Moral“ nicht so genau nehmen. Major Bircher, ein zum Polizisten umgeschulter Biologielehrer, ermittelt mit Unterstützung seiner Frau, einer Wissenschaftlerin, die sich mit Spieltheorien beschäftigt. Im Verlauf der Ermittlungen müssen sich Bircher und seine zwei Mitarbeiter mit Erpressung, Selbstmord, einem Giftmordanschlag, mit amourösen Abenteuern, einer merkwürdigen Vaterschaft, den Schrullen mancher Mieter, aber auch der politischen Brisanz ihres Falls auseinandersetzen. Bircher und seine Frau entwerfen eine Hypothese, um scheinbar zufällige Ereignisse mit den Morden im Hochhaus zu verknüpfen. Sie entschlüsseln den Code, dem der Täter folgt, und der sie plötzlich in das Wesen und die Motive des Mörders blicken lässt. Ein spannender und lesenswerter Kriminalroman.


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