• Seht wie wir gewachsen sind

    Eine kurzweilige Kulturgeschiochte der frühen DDR
    Autor: Tilo Köhler
    Seiten: 304 Seiten
    Preis: 1,99 € Vorher: 14,99 € Als Taschenbuch gegenüber Hardcover 14,99 €
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    Wer das Ende verstehen will, muss die Anfänge kennen ... 25 Jahre Mauerfall: War das Ende der DDR bereits in ihren Anfängen abzusehen? Mit Sprachwitz und Verve geschrieben.

    »Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt«, heißt es in der ersten Strophe der DDR-Nationalhymne. Dieser Vers fasst wie wenig andere die Anfangsjahre des Arbeiter-und-Bauern-Staates zusammen, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Sozialismus im Osten Deutschlands voranzutreiben. Große Bauprojekte sind in dieser Frühphase entstanden. Drei von ihnen stellt Tilo Köhler exemplarisch in den Mittelpunkt seiner literarischen Exkursion: die Stalinallee, Prachtstraße Ostberlins, die heute Karl-Marx-Allee heißt und die Stärke und Ingenieurskunst der DDR repräsentierte; Stalinstadt, heute Eisenhüttenstadt, die erste Reißbrettstadt, die lange Zeit als Musterbeispiel des Sozialismus galt und den Weg in eine neue Ästhetik wies; und schließlich die Stalinwerke, die den »Neuen Menschen« als Werkstätte dienten und den Aufschwung eines Landes markierten, das es vierzig Jahre später nicht mehr geben sollte. Kurzweilig, kenntnisreich und mitunter kurios ist das, was Köhler über die Anfangsjahre der DDR zusammengetragen hat. Eine feinsinnige und pointiert geschriebene Kulturgeschichte, die durch ihren Sprachwitz und ihren Reichtum an Details zu bestechen weiß. Großes Lesevergnügen!


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