Alle Beiträge von Lydia Salnik-Klimke

Buchpremiere mit Frank Nussbücker: Eisern nach oben. Das 1. FC Union Buch

Am 27. Mai 2019 erfüllt sich der Wunsch Zehntausender Eiserner: Nach dreißig Jahren spielt der 1. FC Union Berlin wieder erstklassig. Von »Experten« als Abstiegskandidat gehandelt, entpuppt sich die Mannschaft als zunehmend unbequemer Gegner.

Weder die finanziell zumeist übermächtigen Kontrahenten, noch das Pandemie-bedingte „Stadionverbot für alle“ können die Eisernen bremsen. Schlussendlich souverän schafft Union den Klassenerhalt, um eine Bundesliga-Saison drauf noch stärker aufzuspielen. Am Ende wird wahr, was Fans seit Generationen singen: »Irgendwann einmal spielt Union auch international!« Und noch weiter nach oben geht’s – »immer weiter, ganz nach vorn«, wie es in unserer Hymne heißt.

Gespickt mit packenden Spielberichten und O-Tönen von Unionern aller Couleur erzählt „Eisern nach oben“ ein zutiefst wahres Märchen, das ihresgleichen sucht – festgehalten von Frank Nussbücker, der nach wie vor jedes Spiel seines Vereins am liebsten mit alsbald heiserer Stimme im Stadion erlebt.

 

 

Danke, liebe Freunde! Die Autobiografie von Frank Schöbel mit Herz und Haltung: Lesung mit Musik im Theater Ost

Seit mehr als 60 Jahren steht er auf der Bühne und ist einer der ganz großen Unterhaltungskünstler Deutschlands. Er wird als der erste DDR -Superstar, als Sunnyboy des Ostens, Schlagerlegende, Hitgigant und charmanter Tausendsassa gehandelt – der Sänger, Komponist, Texter, Produzent, Schauspieler und Moderator Frank Schöbel. Sein Erfolgsrezept ist neben seinen vielen Talenten die authentische Nähe zum Publikum. Mit ihm wuchsen Generationen auf. Bis heute folgt ihm eine große und enthusiastische Fangemeinde.

Nun überrascht uns der bodenständige Bühnenstar – kurz vor seinem 80. Geburtstag – mit seiner Autobiografie, mit der er sich bei seinem Publikum für dessen Treue bedankt. Auf die freimütigen Fragen, die er sich und seiner Leserschaft darin stellt, gibt er unverfälschte Antworten – mal heiter, mal nachdenklich, mal resümierend oder auch philosophierend, aber immer mit Herz und Haltung. So nimmt uns Frank Schöbel mit auf seinen Lebensweg und gewährt einen tiefen Einblick in seine Erinnerungswelt, sein Denken und Fühlen. Unzählige Fotos aus seinem Privatarchiv führen uns durch die Jahrzehnte seines Familien- und Bühnendaseins. Danke, liebe Freunde! ist ein bewegender Rückblick des Ausnahmekünstlers und ein Muss nicht nur für eingefleischte Frank-Schöbel-Fans.

Frank Schöbel, Jahrgang 1942 , startete seine Bühnenkarriere 1962 . Mit dem Musikfilm Heißer Sommer (1968) spielte er sich in die Herzen seines Publikums und stürmte mit dem Schlager »Wie ein Stern« (1971) nicht nur im eigenen Land die Hitparaden. 1985 erschien die in der DDR meistverkaufte LP Weihnachten in Familie, die er zusammen mit Aurora Lacasa und den gemeinsamen Töchtern aufnahm. Sein Lied »Wir brauchen keine Lügen mehr« von 1989 avancierte zu einem der Hits der Wendezeit. 1995 wurde der Publikumsliebling Schöbel als erster Sänger mit dem Medienpreis »Goldene Henne« ausgezeichnet, 2007 erhielt er den »Amiga Platin Award« für sein Lebenswerk. Seit September 2021 begeistert er seine Fans mit der »Frank Schöbel Story«, in der er sein Leben auf die Bühne des Boulevardtheaters Dresden bringt.

 

Eintritt: 22,00 €

Kartenvorbestellungen unter: 030 23 93 45 79

Vernissage „Wir spinnen, wir Deutschen“

Was ist eigentlich noch erlaubt, wenn jemand sich stets politisch korrekt verhalten will? Gibt es nachhaltige Atemtechniken gegen den Klimawandel? Wie kann eine*r beim Backen von Lebkuchenfiguren dem dritten Geschlecht gerecht werden? Und dürfen Coronaleugner mit ihren eigenen Mitteln geschlagen werden? Die Cartoonisten Uwe Krumbiegel und Jan Kunz, als Sachsen per se mit einer gesunden Portion Widerspruchsgeist ausgestattet, plädieren mit schwungvollem Strich und erstaunlichem Erfindungsreichtum für etwas mehr Gelassenheit – und eine große Portion Humor!

Beide Zeichner werden zur Vernissage in Berlin sein. Als erfolgreiche Karikaturisten haben sie diverse Preise erhalten und Bücher herausgegeben.

Eintritt frei!

Frank-Rainer Schurich stellt sein neuestes Buch vor: „Ein Mord, ausgegraben: Berliner Kriminalfälle aus sechs Jahrhunderten“

Die Entwicklung von Großstädten hat viele Facetten. Verbrechen und Strafen sind eine davon, die immer auch Macht- und Zeitverhältnisse, Menschenbild und Sozialgeschichte widerspiegeln. Das gilt in besonderer Weise für den „Schmelztiegel“ Berlin: einst die bürgerlichen Städte Berlin und Cölln schon im 14. Jahrhundert, dann kurfürstliche Residenzstadt, die Hauptstadt des königlichen Preußen und des kaiserlichen Deutschland, dann die Metropole der Weimarer Republik, die Zentrale des Nazireiches, die Hauptstadt der DDR und heute der deutsche Regierungssitz.

Die Zeitspanne der hier skizzierten unerhörten Kriminalfälle reicht vom Jahr 1510 bis ins Jahr 2012. In 500 Jahren hat sich unglaublich viel Kriminelles ereignet in dieser Stadt, die nicht nur heute als Hauptstadt des Verbrechens gilt. Politisch motivierte, menschlich tragische, aus Gier und Leidenschaft verübte und skurrile Verbrechen stehen im Mittelpunkt. Vor allem geht es, strafrechtlich gesehen, um Mord und Totschlag, aber auch um Vergewaltigung, Betrug und Raub. Verhängnisvolle Fehlurteile, Falschbeschuldigungen und Verbrechen, die gar keine waren, gab es quer durch alle Zeiten. Und auch der Berliner Gassenhauer und die Berliner Sagen haben dieses Buch wider Erwarten bereichert.

Die skizzenhaften Darstellungen der ungewöhnlichen und zumeist authentischen Kriminalfälle beschränken sich auf das Wichtige und Wesentliche. Man sieht ohnehin nur selten alles, sondern bestenfalls eine entscheidende Seite, die oft nicht die ganze Wahrheit ans Licht befördert, auch wegen der Kürze der Schilderungen. Es sind vor allen Dingen Erkundungsreisen in die Innenwelt historischen Geschehens, um die dunkle Seite der Weltstadt aufzuhellen. Und es darf natürlich weiter ermittelt werden!

Die Archäologin Dr. Claudia Maria Melisch analysiert den Mord an der Petrikiche von 1580 aus dem Buch: „Ein Mord, ausgeraben.”

Dr. Claudia Maria Melisch, die den Mord an der Petri-Kirche in Cölln ausgegraben hatte, wird den Kriminalfall aus archäologischer Sicht fachlich analysieren und darstellen.

Die Entwicklung von Großstädten hat viele Facetten. Verbrechen und Strafen sind eine davon, die immer auch Macht- und Zeitverhältnisse, Menschenbild und Sozialgeschichte widerspiegeln. Das gilt in besonderer Weise für den „Schmelztiegel“ Berlin: einst die bürgerlichen Städte Berlin und Cölln schon im 14. Jahrhundert, dann kurfürstliche Residenzstadt, die Hauptstadt des königlichen Preußen und des kaiserlichen Deutschland, dann die Metropole der Weimarer Republik, die Zentrale des Nazireiches, die Hauptstadt der DDR und heute der deutsche Regierungssitz.

Die Zeitspanne der hier skizzierten unerhörten Kriminalfälle reicht vom Jahr 1510 bis ins Jahr 2012. In 500 Jahren hat sich unglaublich viel Kriminelles ereignet in dieser Stadt, die nicht nur heute als Hauptstadt des Verbrechens gilt. Politisch motivierte, menschlich tragische, aus Gier und Leidenschaft verübte und skurrile Verbrechen stehen im Mittelpunkt. Vor allem geht es, strafrechtlich gesehen, um Mord und Totschlag, aber auch um Vergewaltigung, Betrug und Raub. Verhängnisvolle Fehlurteile, Falschbeschuldigungen und Verbrechen, die gar keine waren, gab es quer durch alle Zeiten. Und auch der Berliner Gassenhauer und die Berliner Sagen haben dieses Buch wider Erwarten bereichert.

Die skizzenhaften Darstellungen der ungewöhnlichen und zumeist authentischen Kriminalfälle beschränken sich auf das Wichtige und Wesentliche. Man sieht ohnehin nur selten alles, sondern bestenfalls eine entscheidende Seite, die oft nicht die ganze Wahrheit ans Licht befördert, auch wegen der Kürze der Schilderungen. Es sind vor allen Dingen Erkundungsreisen in die Innenwelt historischen Geschehens, um die dunkle Seite der Weltstadt aufzuhellen. Und es darf natürlich weiter ermittelt werden!

 

Frank-Rainer Schurich stellt sein neuestes Buch vor: „Ein Mord, ausgegraben: Berliner Kriminalfälle aus sechs Jahrhunderten“

Die Entwicklung von Großstädten hat viele Facetten. Verbrechen und Strafen sind eine davon, die immer auch Macht- und Zeitverhältnisse, Menschenbild und Sozialgeschichte widerspiegeln. Das gilt in besonderer Weise für den „Schmelztiegel“ Berlin: einst die bürgerlichen Städte Berlin und Cölln schon im 14. Jahrhundert, dann kurfürstliche Residenzstadt, die Hauptstadt des königlichen Preußen und des kaiserlichen Deutschland, dann die Metropole der Weimarer Republik, die Zentrale des Nazireiches, die Hauptstadt der DDR und heute der deutsche Regierungssitz.

Die Zeitspanne der hier skizzierten unerhörten Kriminalfälle reicht vom Jahr 1510 bis ins Jahr 2012. In 500 Jahren hat sich unglaublich viel Kriminelles ereignet in dieser Stadt, die nicht nur heute als Hauptstadt des Verbrechens gilt. Politisch motivierte, menschlich tragische, aus Gier und Leidenschaft verübte und skurrile Verbrechen stehen im Mittelpunkt. Vor allem geht es, strafrechtlich gesehen, um Mord und Totschlag, aber auch um Vergewaltigung, Betrug und Raub. Verhängnisvolle Fehlurteile, Falschbeschuldigungen und Verbrechen, die gar keine waren, gab es quer durch alle Zeiten. Und auch der Berliner Gassenhauer und die Berliner Sagen haben dieses Buch wider Erwarten bereichert.

Die skizzenhaften Darstellungen der ungewöhnlichen und zumeist authentischen Kriminalfälle beschränken sich auf das Wichtige und Wesentliche. Man sieht ohnehin nur selten alles, sondern bestenfalls eine entscheidende Seite, die oft nicht die ganze Wahrheit ans Licht befördert, auch wegen der Kürze der Schilderungen. Es sind vor allen Dingen Erkundungsreisen in die Innenwelt historischen Geschehens, um die dunkle Seite der Weltstadt aufzuhellen. Und es darf natürlich weiter ermittelt werden!

Remo Kroll und Frank-Rainer Schurich lesen aus “Kindermorde”

Juli 1963: Die siebenjährige aus Berlin-Weißensee stammende Marita E. ist mit ihrer neunzehnjährigen Schwester zu Besuch bei einer Familie in Cottbus. Für einen verhängnisvollen Moment verliert die große Schwester das kleine Mädchen bei einem Spaziergang durch die Stadt aus den Augen – einige Tage später wird die verscharrte Leiche des Kindes aufgefunden. Berlin-Prenzlauer Berg, 29. März 1972: Freudig klingelt die neunjährige Carola morgens vor Schulbeginn an der Wohnungstür ihres »großen Freundes« Günter L. Der 28-Jährige hat dem Mädchen ein Geschenk versprochen, denn Carola hatte am Tag zuvor Geburtstag. Doch der hoffnungsfrohe Besuch endet für das Kind in einem grauenhaften Szenario … Am 15. Januar 1981 erstattet Margitt B., wohnhaft in Halle-Neustadt, auf dem örtlichen Polizeirevier eine Vermisstenanzeige. Ihr Sohn Lars, 7 Jahre alt, ist nach dem Besuch einer Kinoveranstaltung nicht nach Hause zurückgekehrt. Die fieberhafte Suche nach dem Jungen bleibt fast zwei Wochen lang erfolglos – bis ein 19-jähriger Streckenwärter der Deutschen Reichsbahn auf dem Streckenabschnitt Halle-Leipzig, in der Nähe der Ortschaft Schkeuditz, einen Koffer entdeckt, worin die Leiche des vermissten Kindes liegt, unter anderem bedeckt mit alten Zeitungen und Zeitschriften. Der erschütternde Fall wird später als »Kreuzworträtselmord« weithin bekannt. Remo Kroll und Frank-Rainer Schurich schlagen ein finsteres Kapitel der DDR-Kriminalgeschichte auf. Die True-Crime-Experten schildern auf Basis der originalen Akten fünf unfassbare Gewaltverbrechen an Kindern und die aufwühlende Fahndung nach den Tätern.

Remo Kroll ist Angehöriger der Berliner Polizei und widmet sich publizistisch der Historie der Kriminalpolizei und der Morduntersuchung in der DDR. Er ist Mitherausgeber der Schriftenreihe Polizei. Studien zur Geschichte der Verbrechensbekämpfung. Darüber hinaus hat er vielfach publiziert, u. a. bei Bild und Heimat gemeinsam mit Frank-Rainer Schurich: Frauenmorde. Vier authentische Kriminalfälle aus der DDR (2020). Frank-Rainer Schurich lehrte als ordentlicher Professor für Kriminalistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2015 ebenfalls Mitherausgeber der Schriftenreihe Polizei. Er arbeitete regelmäßig bei der Berliner Kripo; seit 1994 ist er freier Autor.

Eintritt: 15,00 Euro

Autorenlesung Remo Kroll und Frank-Rainer Schurich - Kindermorde

Frank-Rainer Schurich und Remo Kroll lesen aus dem Buch: “Mörderfrauen”

Das erfolgreiche Autorenduo Remo Kroll und Frank-Rainer Schurich schlagen ein weithin unterbeleuchtetes Kapitel der DDR-Kriminalgeschichte auf.
Der Schauspieler Diether Jäger wird die Autoren dabei unterstützen.

Berlin-Treptow, 24. April 1968, später Abend: Katrin H. steckt die Wohnung ihres Lebensgefährten Alfred M. in Brand, in der sein 13-jähriger Sohn schläft. Um sicherzugehen, dass der Junge in den Flammen umkommt, zertrümmert sie ihm mit einem Hammer den Schädel. Was hat die 24 Jahre junge Frau zu dieser grausamen Tat bewogen? – Am 18. Juli 1969 verlässt Gabriele G. gegen 13 Uhr nach einem offenbar wichtigen Telefonanruf ihre Arbeitsstelle in der Leipziger Straße in Berlin-Mitte. Sie kehrt nicht an ihren Arbeitsplatz zurück und trifft auch am Abend nicht in der elterlichen Wohnung in Pankow ein. Ist der 19-Jährigen, die im sechsten Monat schwanger ist, etwas Schreckliches zugestoßen? – Ralf S. wird am 17. März 1975 von seiner Gattin auf einer Polizeiwache in Wolmirstedt als vermisst gemeldet. Seit dem 8. März sei der 37-Jährige verschwunden.
Er bleibt es. Monatelang. Bis am 22. November durch drei Zoolehrlinge am Barleber See in Magdeburg im Buschwerk eine verstümmelte Leiche entdeckt wird …
Was lässt Frauen im Zustand des Hasses zu brutalen Mörderinnen werden? Dieser
Frage geht das erfolgreiche Autorenduo Remo Kroll und Frank-Rainer Schurich nach
und schlägt damit ein weithin unterbeleuchtetes Kapitel der DDR-Kriminalgeschichte
auf. Die True-Crime-Experten schildern auf Basis der originalen Akten drei von Frauen
verübte skrupellose Verbrechen und deren aufwühlende Aufklärung

Platzreservierungen sind möglich und erforderlich.
Eintritt: 5,00 Euro
Veranstalter: Dorfentwicklungsverein “Glück Auf 98” e. V.
Spenden an den Verein sind erwünscht.

Lesung mit Wolfgang Martin und Manuel Schmid: Sagte mal ein Dichter – Holger Biege

In der DDR galt der 1952 in Greifswald geborene Pianist, Sänger, Komponist und Arrangeur als »genialer Ausnahmekünstler«. Schon in frühester Kindheit erlernte er autodidaktisch das Klavierspielen und Komponieren. Holger Biege hörte früh die großen Werke der klassischen Musik, war begeistert von den Beatles, inspiriert vom amerikanischen Soul und der Neuen Musik. Seine beiden Amiga-Alben Wenn der Abend kommt und Circulus gehören zum Besten der DDR-Popgeschichte. 1983 übersiedelte der hochsensible Musiker, gescheitert an der Zensur und den administrativen Schranken des DDR-Kulturbetriebs, in die BRD nach Hamburg. Auch da erlebte er Enttäuschungen. Jetzt resignierte Holger Biege vor dem kompromisslosen Kommerz des Musikmarkts. Nach dem Mauerfall kam der triumphale Rückzug zu seinen Fans im Osten. Und als er 2012 noch ein drittes Mal durchstarten will, ereilt ihn und seine Familie der schwere Schicksalsschlag der ihm sechs Jahre später den Tod bringenden Krankheit. Mit Unterstützung von Holger Bieges Frau Cordelia und seines Bruders, des Sängers Gerd Christian, schildert Wolfgang Martin die »Achterbahnfahrt« des Lebens seines Freundes Holger Biege.

 

Wolfgang Martin, geboren 1952 in Luckenwalde, arbeitete ab 1976 als Radioredakteur und -Moderator beim Sender Stimme der DDR, ab 1982 als Redaktionsleiter und ab 1986 als Leiter der Musikredaktion vom Jugendradio DT64. 1992 wechselte er zum neu gegründeten Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heute rbb) und war seit Mai 2003 bis zu seiner Pensionierung Musikchef bei Antenne Brandenburg. Er publizierte in zahlreichen Musikzeitschriften der DDR, ČSSR und BRD. Bei Bild und Heimat bisher erschienen: Sagte mal ein Dichter. Holger Biege. Biografie (2019), Wie die Ostmusik ins Westradio kam (2020) und Paradiesvögel fängt man nicht ein. Eine Hommage an Tamara Danz (2021).

Wolfgang Martin liest aus: Wie die WESTmusik ins OSTradio kam

Wolfgang Martin berichtet über seine spannenden und aufregenden Jahre als Musikredakteuer, Reporter und Moderator im Rundfunk der DDR. Darüber wie er die großen Ostrock-Stars Puhdys, Renft, Silly und Omega kennenlernte, wie er für seine Sendereihen schon in den 70er Jahren zahlreiche Westkünstler wie ABBA, Status Quo und Alexis Korner interviewte. Das Erlebte und Geleistete spiegelt zugleich die facettenreichen Seiten eines Berufsstandes wieder. Zugleich wird beschrieben mit wieviel Engagement und Freude Musikredakteuer*innen damals die Entwicklung der eigenständigen Rockszene der DDR unterstützt und beeinflusst haben. Als musikalischer Gast illustriert Manuel Schmid (Stern Combo Meissen) die Episoden mit passenden Songs aus Ost und West.

Eintritt: 17 € pro Person / ermäßigt 15 € pro Person

Buchvorstellung: Das fast perfekte Verbrechen

Gabi Thieme hat drei spektakuläre Kriminalfälle aus Sachsen versammelt, bei denen es
Jahrzehnte dauerte, bis die Täter überführt werden konnten. Spannungs- und faktenreich vergegenwärtigt die True-Crime-Expertin die Tathergänge, die Spurensuchen und die
aufreibenden Aufklärungsprozesse.

Gabi Thieme (geb. 1953), studierte in Leipzig Journalistik und arbeitete ab 1976 als Redakteurin und stellvertretende Leiterin der Außenstelle Karl-Marx-Stadt der Nachrichtenagentur ADN. 1990 wechselte sie zur Freien Presse, bei der sie als Lokalchefin, Ressortleiterin Sachsen und Reporterin bis Ende 2018 tätig war. Sie kennt die großen Kriminalfälle der Region, berichtete als Polizei- und Gerichtsreporterin über eine Vielzahl davon.

Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek
Einlass: 18:30 Uhr

Eintritt: 5,- € / Ermäßigte 3,- 

Gabi Thieme liest aus: Das perfekte Verbrechen

Am 9. April 1987 fährt die 18-jährige Heike W. mit ihrem Moped nach Plauen, um ihre Mutter im Krankenhaus zu besuchen. Anschließend nimmt sie an einem Kurs in der Volkshochschule teil und trifft sich mit einer Freundin. Gegen 21.45 Uhr begibt sie sich auf den Heimweg nach Altensalz – doch dort kommt sie nie an. Einen Tag später findet man im Voigtsgrüner Wald ihre Leiche, daneben ihr Moped. Die junge Frau ist brutal vergewaltigt und erdrosselt worden. Vom Täter fehlt jede Spur – drei Jahrzehnte lang. Im Sommer 2017, 30 Jahre nach dem Verbrechen, wird der Mörder von Heike W. überführt und verurteilt. Wie konnte es gelingen, den Täter nach so langer Zeit dingfest zu machen? – Im beschaulichen Dorf Arnsfeld, im Erzgebirge, wird 1994 die Sparkasse ausgeraubt. Zwei der drei Täter können noch in der Tatnacht gefasst werden, aber der dritte, ein 19 Jahre junger Mann, taucht ab. Die Ermittler kennen seinen Namen, überwachen seinen in Annaberg lebenden Vater, doch der Sohn bleibt unauffindbar. Erst nach fast zwanzig Jahren, als die Straftat droht, zu verjähren, wird dem Räuber ein Fehler zum Verhängnis … – 2003 stirbt in Chemnitz ein arbeitsloser, alkoholabhängiger Ingenieur offenbar an einem selbstverschuldeten Unfall. Keiner vermutet, dass die Ehefrau nachgeholfen haben könnte. Erst 17 Jahre später, 2020, entlockt die Tochter mit einer List ihrer Mutter das Geheimnis um den Tod des Vaters … Gabi Thieme hat drei spektakuläre Kriminalfälle aus Sachsen versammelt, bei denen es Jahrzehnte dauerte, bis die Täter überführt werden konnten. Spannungs- und faktenreich vergegenwärtigt die True-Crime-Expertin die Tathergänge, die Spurensuchen und die aufreibenden Aufklärungsprozesse.